Unsere Fahrzeugflotte

Die HANSeatische Eisenbahn betreibt verschiedenen Fahrzeugtypen auf Ihren Streckennetzen. Erfahren Sie hier mehr über die verschiedenen Baureihen.

LINT

Seit dem 9. Dezember 2018 sind drei dieselbetriebene BR 640 Fahrzeuge auf der RB 33 Stendal – Tangermünde und RB 34 Stendal – Rathenow bei der HANSeatischen Eisenbahn eingesetzt. Umgangssprachlich werden diese Fahrzeuge auch gerne LINT 27 genannt.

Unter dem Begriff LINT verbirgt sich der „Leichte Innovative Nahverkehrs-Triebwagen“. Die Zahlen „27“ weisen auf die Fahrzeuglänge in Metern hin.

Die drei Fahrzeuge verfügen über bequeme, niedrige Einstiege, großzügige Mehrzweckräume und barrierefreie Toiletten. Außerdem wird in jedem Fahrzeug eine Rampe mitgeführt, die für einen problemlosen Zugang der Rollstuhlfahrer angefordert werden kann.
Des Weiteren werden alle Fahrzeuge über sogenannte RBL Monitore verfügen. RBL bedeutet „Rechnergestütztes Betriebsleitsystem“. Dieses System koordiniert die komplette Kommunikation zwischen dem Fahrzeug und der Leitstelle. Dabei entsteht die sogenannte dynamische Fahrgastinformation. Informationen rund um das Fahrzeug werden auf Monitoren im Zug dargestellt. Kleinste Verspätungen sind somit augenblicklich für den Fahrgast verfügbar und sorgen für eine reibungslose Reise.

Hersteller: Alstom Transport Deutschland
Baujahre: ab 1999
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Höhe 4,34 m
Breite: 2,75 m
Höchstgeschwindigkeit 120 km/h
Sitzplätze

60 Sitzplätze und 13 Klappsitze im Mehrzweckbereich

 

LVT/S

Mit fünf modernisierten LVT/s der Deutschen Waggonbau AG betreibt die HANSeatische Eisenbahn GmbH ihr Verkehrsnetzt in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern.  

Die Fahrzeuge bieten den Fahrgästen einen optimalen Reisekomfort und überzeugen durch ihre Zuverlässigkeit und Effizienz.

Der LVT/S wird oftmals auch als Nachfolger der legendären DDR-Ferkeltaxen gehandelt. Zwischen den beiden liegen zwar einige Jahrzehnte, jedoch sind beide Triebwagen durchaus ähnlich. Beide stammen aus dem Waggonbau Bautzen und haben eine gemeinsame Mission: Nebenbahnen retten. Die Weiterentwicklung der Fahrzeuge kam zu einem Ende, nachdem der kanadische Bombardier-Konzern die Deutsche Waggonbau AG übernommen hat.

Hersteller: Deutsche Waggonbau AG, Bautzen
Baujahre: 1997-1999
Leistung: 265 kW
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h

 

LVT/S am Bahnsteigrand
LVT/S am Bahnsteigrand
LVT/S bei der Einfahrt in den Bahnhof
LVT/S bei der Einfahrt in den Bahnhof
LVT/S am Bahnsteig in Pritzwalk
LVT/S am Bahnsteig in Pritzwalk
LVT/S am Bahnsteig in Kyritz
LVT/S am Bahnsteig in Kyritz
NE81
Zum Fuhrpark der HANSeatischen Eisenbahn gehören auch zwei Triebwagen und ein Beiwagen des Typs NE81. Diese werden vorwiegend im Bereich Mecklenburgische Seenplatte eingesetzt, um dort ein möglichst großes Sitzplatzangebot zu gewährleisten.

Der Triebwagen verfügt über einen großen Fahrgastraum mit bequemen Sitzen sowie ein großzügiges Mehrzweckabteil mit viel Platz für Fahrräder oder Gepäckstücke.

Der NE81 wurde für speziell für die Nichtbundeseigenen Eisenbahnen (NE) entwickelt und erstmals 1981 ausgeliefert. Im Gegensatz zu den Triebwagen der damaligen Bundesbahn konnte der NE81 auch Güterwagen schleppen und bot den Privatbahnen einen erheblichen Mehrwert. Heute wird er dazu nicht mehr verwendet, sondern dient hauptsächlich dem Verkehr auf Nebenbahnen in ganz Deutschland. Bei der HANSeatischen Eisenbahn sind seit 2013 zwei NE81-Triebwagen im Einsatz.
 
Hersteller: DUEWAG; WU
Baujahre: 1981 - 1995
Stundenleistung: 2×199 kW / 2×250 kW
Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h bzw. 100 km/h
Länge über Puffer: 23,9 m
Breite: 2830 mm
Leermasse: 39,0 t - 46,0 t
Sitzplätze: 78 - 79

 

Der NE81 zeigt sich in Mecklenburg Vorommern von seiner besten Seite
Der NE81 zeigt sich in Mecklenburg Vorommern von seiner besten Seite
NE 81 am Bahnsteigrand
NE 81 am Bahnsteigrand
NE 81 und LVTs treffen im Winter aufeinandern
NE 81 und LVTs treffen im Winter aufeinandern
Frontansicht vom NE 81
Frontansicht vom NE 81